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eConversion-Verhaltensszenarien – Einzelsystem

Wichtigstes Erfolgsszenario für den Wechsel der USV zu eConversion

  1. Die USV läuft seit mindestens 10 Sekunden im Wechselrichterbetrieb.

  2. Die USV prüft, ob der Bypass innerhalb der Toleranz liegt und ob er verfügbar ist.

  3. Der USV prüft, ob der eConversion-Modus erlaubt ist (standardmäßig aktiviert/vom Benutzer aktiviert).

  4. Die USV wechselt in den eConversion-Modus.

HINWEIS: Beim Wechsel zurück aus dem eConversion-Modus in den Wechselrichterbetrieb läuft die USV kurzzeitig im Batteriebetrieb, damit die Leistungsfaktorkorrektur gestartet und die Synchronisierung durchgeführt werden kann.

Verhalten von eConversion – Szenario 1 (Eingang außer Toleranz)

  1. Die USV läuft im eConversion-Modus.

  2. Der Eingang gerät außerhalb der Toleranz, aber der Bypass befindet sich noch innerhalb der Toleranz.  

  3. Die USV bleibt im eConversion-Modus.

Verhalten von eConversion – 2 (Bypass außer Toleranz/Bypass nicht verfügbar)

  1. Die USV läuft im eConversion-Modus.

  2. Der Bypass gerät außerhalb der Toleranz oder ist nicht mehr verfügbar.  

  3. Die USV wechselt sofort in den Wechselrichterbetrieb.

Verhalten von eConversion – 3 (Bypass außer Toleranz/Bypass nicht verfügbar)

  1. Die USV läuft im eConversion-Modus.

  2. Der Bypass gerät außerhalb der Toleranz oder ist nicht mehr verfügbar.

  3. Die USV wechselt sofort in den Wechselrichterbetrieb.

  4. Der Bypass kehrt in den Toleranzbereich zurück und der Bypass ist verfügbar.

  5. Nach 10 Sekunden stabiler Verfügbarkeit des Bypass kehrt die USV in den eConversion-Modus zurück.

Verhalten von eConversion – Szenario 4 (Eingang und Bypass außer Toleranz)

  1. Die USV läuft im eConversion-Modus.

  2. Eingang und Bypass geraten außer Toleranz.

  3. Die USV wechselt sofort in den Wechselrichterbetrieb (Batteriebetrieb).

  4. Der Bypass kehrt in den Toleranzbereich zurück und der Bypass ist verfügbar.

  5. Nach 10 Sekunden stabiler Verfügbarkeit des Bypass kehrt die USV in den eConversion-Modus zurück.

Verhalten von eConversion – Szenario 5 (eConversion wird deaktiviert/ist nicht mehr erlaubt)

  1. Die USV läuft im eConversion-Modus.

  2. Der eConversion-Modus wird (vom Benutzer) deaktiviert oder ist nicht mehr erlaubt (aufgrund der Einstellung/des Schwellenwerts).  

  3. Die USV wechselt sofort in den Wechselrichterbetrieb.

Verhalten von eConversion – Szenario 6 (Wechselrichter gestartet)

  1. Die USV befindet sich im eConversion-Modus und der eConversion-Modus ist so eingestellt, dass er entweder immer oder nur zu einer bestimmten Uhrzeit und an einem bestimmten Wochentag erlaubt ist .

  2. Der Benutzer drückt die Taste „Wechselrichter ein“.  

  3. Die USV wechselt sofort in den Wechselrichterbetrieb.

  4. Die USV kehrt in den eConversion-Modus zurück, wenn sie das nächste geplante Zeitintervall erreicht, in dem der eConversion-Modus erlaubt ist, oder – wenn eConversion auf immer erlaubt eingestellt ist –nach 10 Sekunden.

Verhalten von eConversion – Szenario 7 (Ausgang überlastet)

  1. Die USV läuft im eConversion-Modus.

  2. Der USV/Ausgang ist überlastet.  

  3. Die USV wechselt in den Wechselrichterbetrieb und der Überlast-Timer beginnt zu zählen.

Verhalten von eConversion – Szenario 8 (kritisches Ereignis/kritischer Zustand erkannt)

  1. Die USV läuft im eConversion-Modus.

  2. Die USV erkennt ein kritisches Ereignis/einen kritischen Zustand, aufgrund dessen die USV in den erzwungenen statischen Bypass wechseln muss (nicht Ausgangsüberlastung).

  3. Die USV wechselt in den erzwungenen statischen Bypass-Betrieb.

  4. Das kritische Ereignis/der kritische Zustand ist behoben oder liegt nicht mehr vor.

  5. Die USV wechselt in den Wechselrichterbetrieb.

  6. Nach 10 Sekunden stabilem Wechselrichterbetrieb kehrt die USV in den eConversion-Modus zurück.

Verhalten von eConversion – Szenario 9 (Kurzschluss erkannt)

  1. Die USV läuft im eConversion-Modus.

  2. Ein Kurzschluss zwischen Phase und Phase oder zwischen Phase und Nullleiter am Ausgang wird erkannt (eine hohe Stromstärke im Bypass wird erkannt und das Ereignis wird protokolliert).

  3. Die USV wechselt in den Wechselrichterbetrieb.

  4. Wenn der Kurzschluss weiterhin besteht, wechselt die USV in den erzwungenen statischen Bypass-Betrieb.

Verhalten von eConversion – Szenario 10 (Not-Aus aktiviert)

  1. Die USV läuft im eConversion-Modus.

  2. Die Not-Aus-Funktion wird aktiviert.

  3. Die USV wechselt in den AUS-Modus.

  4. Die Not-Aus-Funktion wird deaktiviert.

  5. Der Benutzer drückt die Taste „Wechselrichter ein“.  

  6. Die USV wechselt in den Wechselrichterbetrieb.

  7. Nach 10 Sekunden stabilem Wechselrichterbetrieb kehrt die USV in den eConversion-Modus zurück.

Verhalten von eConversion – Szenario 11 (Modus Hochwirkungsgrad vom System deaktiviert)

  1. Die USV läuft im eConversion-Modus.

  2. Der Bypass gerät außerhalb der Toleranz oder ist nicht mehr verfügbar.

  3. Die USV wechselt in den Wechselrichterbetrieb.

  4. Der Bypass kehrt in den Toleranzbereich zurück und der Bypass ist verfügbar.

  5. Nach 10 Sekunden stabiler Verfügbarkeit des Bypass kehrt die USV in den eConversion-Modus zurück.

  6. Die Schritte 2 bis 5 werden innerhalb eines 24-Stunden-Intervalls 10-mal wiederholt (die Anzahl der Wiederholungen ist konfigurierbar).

  7. Der Bypass gerät mehr als 10-mal innerhalb eines 24-Stunden-Intervalls außerhalb der Toleranz oder ist nicht mehr verfügbar.

  8. Die USV wechselt in den Wechselrichterbetrieb.

  9. Die USV deaktiviert den Modus Hochwirkungsgrad.

  10. Der Benutzer wird je nach Konfiguration durch einen Alarm oder ein Ereignis darauf hingewiesen, dass der Modus Hochwirkungsgrad vom System deaktiviert wurde.

  11. Der Bypass kehrt in den Toleranzbereich zurück und der Bypass ist verfügbar.

  12. Die USV bleibt im Wechselrichterbetrieb.

  13. Der Benutzer aktiviert den Modus Hochwirkungsgrad erneut.

  14. Nach 10 Sekunden stabiler Verfügbarkeit des Bypass kehrt die USV in den eConversion-Modus zurück.

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