HRB1684305-12

Reststrom

Verfügbar bei bestimmten Messgerätmodellen. Zur Verfügbarkeit siehe Funktionsdifferenzierungsmatrix für die Reihe PM5500 / PM5600 / PM5700.

Reststrom ist ein unbeabsichtigter Stromfluss zur Erde, der normalerweise entsteht, wenn ein Problem mit der elektrischen Isolierung in einem Verbraucher oder in der Anschlussverdrahtung vorliegt.

Der Reststrom kann gemessen werden als:

  • Die Summe aller Ströme, die durch die Phasenleiter (und Neutralleiter) fließen

  • Der Strom, der durch den Schutzleiter in TT- und TN-Erdungssystemen fließt

Die RCM-Messgerätmodelle können für die Dauermessung von Restströmen in einem elektrischen System verwendet werden. Die RCM-Messgerätmodelle sind mit zwei Eingangskanälen (I5 und I6) ausgestattet, für die spezifische Ringkernwandler-Stromsensoren erforderlich sind. Für jeden RCM-Kanal können zwei Alarme gleichzeitig konfiguriert werden. Somit können ein Warnalarm und ein Alarm höherer Priorität eingerichtet werden. Die Reststrommessungen werden einmal pro Sekunde verarbeitet.

WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER BETRIEB ODER BESCHÄDIGUNG DES MESSGERÄTS
  • Dieses Gerät darf nicht für kritische Steuerungs- oder Schutzanwendungen verwendet werden, bei denen die Sicherheit von Personen und Sachwerten von der Funktion des Steuerkreises abhängt.
  • Der für die I5- und I6-Klemmen angegebene Strom darf nicht überschritten werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Zu typischen Anwendungen für Messgeräte mit RCM-Funktion zählen u. a.:

  • Kriechstrom-Messung

  • Erdleiterstrom-Messung

  • Automatische Benachrichtigung und/oder Digitalausgangsbetrieb bei Kriechstrom-Alarm

  • Zuverlässigkeitsprofil-Erstellung für elektrische Installationen

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