DOCA0258DE-00

EtherNet/IP Protokollprinzipien

Überblick

Dieser Abschnitt beschreibt die Verwendung des LTMT main unit über ein EtherNet/IP Kommunikationsprotokollnetzwerk.

WARNUNG
STEUERUNGSAUSFALL
  • Bei der Entwicklung eines Steuerungsplans müssen potenzielle Fehlerzustände der Steuerpfade berücksichtigt und für bestimmte kritische Funktionen Mittel bereitgestellt werden, durch die nach dem Ausfall eines Pfads ein sicherer Zustand erreicht werden kann. Beispiele kritischer Steuerfunktionen sind die Notabschaltung (Not-Aus) und der Nachlauf-Stopp.
  • Für kritische Steuerfunktionen müssen separate oder redundante Steuerpfade bereitgestellt werden.
  • Systemsteuerpfade können Kommunikationsverbindungen einschließen. Dabei müssen die Auswirkungen vorhergesehener Übertragungsverzögerungen oder Verbindungsstörungen berücksichtigt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der (neuesten Ausgabe) der Richtlinien NEMA ICS 1.1, Sicherheitsrichtlinien für die Anwendung, Installation und Wartung von Halbleitersteuerungen.
  • Jede einzelne Implementierung von LTMT main unit muss vor der Inbetriebnahme gründlich auf ordnungsgemäße Funktion geprüft werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
WARNUNG
UNERWARTETER MOTORNEUSTART
Stellen Sie sicher, dass die SPS-Anwendungssoftware Folgendes verarbeitet:
  • Erzwungener Startbefehl.
  • Moduswechsel von lokal auf remote.
  • Motorsteuerungsbefehle beim Übergang von lokal zu remote.
  • Mehrere Modbus Clients mit undefinierter Kontrollverwaltung.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.

Beim Umschalten auf die Netzwerksteuerungskanäle überprüft LTMT main unit die Konfiguration des Kommunikationsprotokolls. Anschließend nutzt es die zuletzt bekannten Motorsteuerungsbefehle der SPS, um den Motor automatisch neu zu starten.

EtherNet/IP ist ein Anwendungsschichtprotokoll, das Geräte im Netzwerk als eine Reihe von Objekten behandelt. Es handelt sich um eine Implementierung des Common Industrial Protocol (CIP) über TCP/IP.

Über das Netzwerk werden Steuerungsdaten sowie die Eigenschaften des gesteuerten Geräts übertragen. Es ermöglicht Ihnen den Betrieb entweder im Client/Server- oder im Peer-to-Peer-Modus.

Die Nachrichten können ausgetauscht werden über:

  • I/O-Messaging: dient dem Austausch von Prozessdaten. Es wird auch als Class-One-Messaging oder implizite Nachrichtenübermittlung bezeichnet.

  • Explizite Nachrichtenübermittlung: speziell für den Austausch von Konfigurations-, Einstellungs- oder Diagnosedaten. Es wird auch als Klasse-3-Nachrichtenübermittlung bezeichnet.

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