Verkabelung - Logikeingänge
Übersicht
Es stehen maximal 10-Logikeingänge zur Verfügung:
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Sechs Logikeingänge am LTMR-Controller, intern gespeist über den LTMR-Controller.
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Vier Logikeingänge am LTME-Erweiterungsmodul, unabhängig gespeist.
Logikeingänge des LTMR-Controllers
Der LTMR-Controller verfügt über sechs Logikeingänge:
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Angeschlossen über die Feldverdrahtungsklemmen I.1 - I.6.
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Intern versorgt durch die Steuerspannung des LTMR-Controllers (die Eingangsspannung entspricht der Versorgungsspannung des Controllers.)
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Von den Eingängen des LTME-Erweiterungsmoduls getrennt.
Die drei Erdungsklemmen (C) des LTMR-Controllers sind über einen internen Filter mit der A1-Steuerspannungsklemme verbunden, wie in den Beispielen für das Anschlussschema dargestellt.
| HINWEIS |
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GEFAHR DER ZERSTÖRUNG DER LOGISCHEN EINGÄNGE
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Sachschäden zur Folge haben.
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Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten über die Verkabelung der Spannungsversorgung und die technischen Spezifikationen des LTMR-Controllers im Dokument TeSys T LTMR - Motormanagement-Controller - Benutzerhandbuch.
Logikeingänge des LTME-Erweiterungsmoduls
Die vier Logikeingänge des LTME-Erweiterungsmoduls (I.7 - I.10) werden nicht durch die Steuerspannung des LTMR-Controllers gespeist.
Weitere Informationen finden Sie in den technischen Spezifikationen des LTME-Erweiterungsmoduls im Dokument TeSys T LTMR - Motormanagement-Controller - Benutzerhandbuch und in der Beschreibung der Stromversorgung.
Einstellung der AC-Eingänge des Controllers
Der LTMR-Controller verwendet digitale Filter, um ordnungsgemäße AC-Signale an den Eingängen zu erhalten.
Um genauere Ergebnisse zu erzielen, kann dieser Filter über das Einstellungsregister für AC-Eingänge des Controllers konfiguriert werden, um die Spannungsversorgung einzustellen und die interne adaptive Filterungsfunktion zu aktivieren.
Anschluss der digitalen Eingänge
| HINWEIS |
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UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Die Missachtung dieser Anweisungen kann zu einem ungewollten
Abschalten des Motors führen.
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Drei Anschlussarten sind möglich:
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Direkter Anschluss für alle Informationen an Logikeingängen, die vom Schaltschrank stammen.
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Anschluss über Zwischenrelais für alle Informationen an Logikeingängen, die von außerhalb des Schaltschranks stammen und hauptsächlich mit langen Leitungen angeschlossen sind.
Die Verwendung von Zwischenrelais reduziert die Auswirkungen von elektromagnetischen Störeinflüssen auf den LTMR-Controller und erhöht die Zuverlässigkeit der Informationen.
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Anschluss ohne Zwischenrelais für logische Eingänge über eine kurze Entfernung.
Für TeSys T-Eingangs-/Ausgangsanwendungen können nur potentialfreie Schwachstromkontakte verwendet werden. Ansonsten kann der Strom auch an den Sensor oder das Gerät weitergeleitet werden und den Eingangs-/Ausgangszustand beeinflussen.
Induktive Interferenz
Bei einem parallelen Kabelverlauf über mehr als 100 m (328 ft) in der Nähe der Steuerung und der Stromversorgung wird u. U. eine induzierte Spannung erzeugt, die dafür sorgt, dass das Relais blockiert bleibt. Es wird dringend empfohlen, die Steuerung und die Stromversorgung in 50 cm (1.64 ft) Abstand zueinander oder durch eine Trennplatte voneinander getrennt zu installieren. Um die induzierte AC-Spannung zu verringern, kann parallel zum Zwischenrelais ein Klemmwiderstand eingebaut werden.
Maximale Entfernung ohne Zwischenrelais
Nachstehend finden Sie eine Tabelle mit dem maximal zulässigen Abstand ohne Zwischenrelais:
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Drahtstärke |
1 mm2 (AWG 18) |
1,5 mm2 (AWG 16) |
2 mm2 (AWG 14) |
2,5 mm2 (AWG 14) |
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Maximaler Abstand für Kabel |
210 m (689 ft) |
182 m (597 ft) |
163 m (535 ft) |
149 m (489 ft) |
Aufgrund der Variabilität der Installationen empfehlen wir die Verwendung von Zwischenrelais für Steuerkabel mit einer Länge von mehr als 100 m (328 ft).
Empfohlenes Zwischenrelais
Zwischenrelais müssen folgende Merkmale aufweisen:
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Elektromechanisches Relais mit mindestens 2,5 kVAC Potenzialtrennung.
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Selbstreinigender oder Schwachstromkontakt (I < 5 mA).
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Im Schaltschrank so nahe wie möglich am LTMR-Controller installiert.
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AC- oder DC-Steuerkreisspannung aus einer separaten Spannungsversorgung (nicht aus derselben Spannungsversorgung wie der LTMR-Controller, um die galvanische Trennung aufrechtzuerhalten).
Im Fall von größeren Entfernungen zwischen dem Prozess und dem LTMR-Controller werden Zwischenrelais mit DC-Steuerkreisspannung empfohlen.
Das Schutzmodul ist bei Zwischenrelais erforderlich, um Stoßspannungen zu unterdrücken.
Die folgenden Schneider ElectricRSB1 -Zwischenrelais werden empfohlen:
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Bestellreferenz |
Steuerkreisspannung |
Schutzmodul |
|---|---|---|
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RSB1A120•D |
6, 12, 24, 48, 60, 110 VDC |
Diode RZM040W |
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RSB1A120•7 |
24, 48 VAC |
RC-Kreis RZM041BN7 |
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RSB1A120•7 |
120, 220, 230, 240 VAC |
RC-Kreis RZM041FU7 |
Verwendung von DC-Zwischenrelais
DC-Zwischenrelais werden empfohlen, da sie über lange Leitungen angesteuert werden können.
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DC RSB1 Relaisspannung |
24 VDC |
48 VDC |
110 VDC |
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Maximale Entfernung für Drähte in Parallelschaltung ohne metallische Schirmung |
3.000 m (10,000 ft) |
3.000 m (10,000 ft) |
3.000 m (10,000 ft) |
|
Maximale Entfernung für Drähte in Parallelschaltung mit metallischer Schirmung |
3.000 m (10,000 ft) |
3.000 m (10,000 ft) |
3.000 m (10,000 ft) |
Verwendung von AC-Zwischenrelais
Die Verwendung von AC-Zwischenrelais ist nur über kurze Entfernungen zulässig, wenn eine AC-Spannung erforderlich ist.
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AC RSB1 Relaisspannung |
24 VAC |
48 VAC |
120 VAC |
230/240 VAC |
|
Maximale Entfernung für Drähte in Parallelschaltung ohne metallische Schirmung |
3.000 m (10,000 ft) |
1.650 m (5,500 ft) |
170 m (550 ft) |
50 m (165 ft) |
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Maximale Entfernung für Drähte in Parallelschaltung mit metallischer Schirmung |
2.620 m (8,600 ft) |
930 m (3,000 ft) |
96 m (315 ft) |
30 m (100 ft) |
Verwendung von AC-Zwischenrelais mit einem Gleichrichter
Die Verwendung von AC-Zwischenrelais mit einem Gleichrichter wird für längere Entfernungen empfohlen, wenn eine AC-Spannung erforderlich ist.
Fügen Sie einen Gleichrichter aus 1 A / 1.000 V-Dioden hinzu, um ein AC-Zwischenrelais anzusteuern. Dadurch fließt gleichgerichteter AC-Strom durch das Steuerkabel, wenn der Schalter im Gleichstromteil geschlossen ist.
Die Relais-Abfallverzögerung erhöht sich mit der Streukapazität (lange Kabel), weil die Kapazität das induktive Verhalten der Spule beeinträchtigt. Eine vergleichbare Komponente wäre ein Widerstand, der die Abfallverzögerung verlängert. Je höher die Spannung, umso stärker das Phänomen.
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AC RSB1 Relaisspannung |
24 VAC |
48 VAC |
120 VAC |
230/240 VAC |
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Maximale Entfernung für Drähte in Parallelschaltung ohne metallische Schirmung |
3.000 m (10,000 ft) |
3.000 m (10,000 ft) |
3.000 m (10,000 ft) |
3.000 m (10,000 ft) |
|
Maximale Entfernung für Drähte in Parallelschaltung mit metallischer Schirmung |
3.000 m (10,000 ft) |
3.000 m (10,000 ft) |
3.000 m (10,000 ft) |
3.000 m (10,000 ft) |



